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OpenOffice, Microsoft Office oder Google?
02.11.2007 von 21.00-22.00 bei GIGA
Diese Sendung im Dezember auf der Heft DVD von Chip und PC-Welt !
 
In unserer allerersten Sendung von XDEV dreht sich alles um das Thema Office. Dazu haben wir mit Lutz Hoeger von Sun Microsystems,
Frank Mihm-Gebauer von Microsoft und Stefan Keuchel von Google drei interessante Studiogäste, die uns ihre Lösungen direkt am PC vorstellen werden.  Gespannt waren wir vor allem, wie sich das neue Microsoft Office verändert hat und was Google mit Office zu tun hat. Genauer ansehen wollten wir uns vor allem das neue
OpenOffice, das nicht nur mit einem enormen Funktionsumfang glänzt, sondern zudem kostenlos verfügbar ist.
 
Um OpenOffice einmal genauer kennen zu lernen hat Markus die einmalige Gelegenheit genutzt und war für euch zu Gast bei der OpenOffice Entwicklung. Markus konnte sogar mit Michael Bemmer, dem Entwicklungsleiter von OpenOffice sprechen. Dazu mussten wir nicht einmal nach Silicon Valley reisen, denn was viele gar nicht wissen wird OpenOffice nahezu komplett bei Sun Microsystems in Hamburg entwickelt.
 
Kurz über OpenOffice:
 
OpenOffice entstand durch die Freigabe des Programm-Codes des Schwester-Projekts StarOffice, das von der ehemaligen Hamburger Firma StarDivision entwickelt wurde. Die StarDivision wurde 1999 von dem Kalifornischen Server-Spezialisten Sun Microsystems gekauft. Sun ist vor allem bekannt für seine schnellen Server und Workstations, sowie durch die populäre Programmiersprache Java.
 
Das besondere an OpenOffice ist, dass der Programm-Code im Gegensatz zu Microsoft Office für Jedermann frei verfügbar ist, verändert und vor allem weiterentwickelt werden darf.
Dadurch haben OpenOffice Anwender die Möglichkeit die Weiterentwicklung von OpenOffice aktiv mitzugestalten. Viele neue Features kommen mittlerweile aus der Community. Die Community besteht jedoch nicht nur aus Entwickler, sondern vor allem aus vielen Beta-Testern und Übersetzern aus der ganzen Welt.
 
Aber auch immer mehr Firmen beteiligen sich an der Weiterentwicklung von OpenOffice, so zum Beispiel der Linux-Spezialist RedHat. Vor kurzem hat auch der IT-Riese IBM angekündigt in die OpenOffice Entwicklung mit einzusteigen. Mit IBM gewinnt die OpenOffice Community nicht nur viele neue Entwickler, sondern vor zudem einen Finanzstarken Partner dazu.
 
Als begeisterte Programmierer und OpenOffice Anwender könnt übrigens auch Ihr euch an der Weiterentwicklung an OpenOffice beteiligen.
 
In der Sendung -
Überblick über OpenOffice:

 
OpenOffice hat nicht nur OpenOffice-Fan Markus überzeugt, sondern überrascht mit
vielen ungeahnten Features. Denn OpenOffice ist nicht nur ein gleichwertiges Office-Paket, sondern bietet sogar noch mehr als Microsoft Office. Neben der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, dem Präsentationsprogramm Impress, bietet OpenOffice einen HTML-Editor, ein mathematisches Formel-Tool, eine Datenbank und mit Draw sogar ein leistungsfähiges Vektor
-Grafikprogramm mit dem Ihr sogar Flash- Animationen erzeugen könnt. Zudem läuft OpenOffice nicht nur unter Windows, sondern auch unter Linux und auf dem Mac.
 
In einer spannenden Präsentation zeigt uns Lutz Hoeger von Sun Microsystems, dass die neue Version von
OpenOffice jetzt auch viel besser mit Formatierungen umgehen kann. Somit ist jetzt auch die Weiterbearbeitung von Word- und Excel-Dokumenten endlich problemlos und der Umstieg auf OpenOffice jederzeit möglich.
 
Powerpoint-Präsentationen kennt sicher jeder
von euch. Dass man solche Präsentationen mit einer Playstation fernsteuern kann ist jedoch neu und ein brandneues Feature von OpenOffice von dem Ihr in der Sendung erste Bilder sehen werdet.
Neu sind auch die Extentions (Erweiterungen) für OpenOffice, die Ihr auf OpenOffice.org findet. Dort könnt Ihr auch ganz leicht eure eigenen Extentions zum Download anbieten.
 
Die neueste Version 2.3 von OpenOffice könnt Ihr kostenlos downloaden unter . Die Installation ist ganz einfach.
 
Überblick über das
neue Microsoft Office:

 
Wenn eine Software von so vielen Menschen benutzt wird wie Microsoft Office, dann ist es immer schwer entscheidende Änderungen
vorzunehmen. Die Anwender haben sich nicht nur an die Arbeitsweise gewöhnt, sondern wollen das einmal gelernte auch unbedingt beibehalten selbst wenn manchmal auch einfachere und elegantere Lösungen gäbe. Genau das ist einer der Gründe, warum Lösungen anderer Hersteller sich immer an Microsoft Office orientieren mussten. Mit dem neuen Microsoft Office hat Microsoft nun
selbst einschneidende Änderungen an der Oberfläche vorgenommen und seinem Office ein völlig neues Bedienkonzept spendiert. Die Tools der Werkzeugleiste verändern sich je nachdem was man gerade in seinem Dokument bearbeitet. Frank Mihm-Gebauer von Microsoft zeigt uns im Gespräch mit Christiane wie das funktioniert. Beispielsweise sind beim Schreiben von Text die Text-Werkzeuge aktiv - bewegt man den Mauszeiger auf ein Bild, werden die Text-Werkzeuge automatisch durch die Bildwerkzeuge ersetzt. Die Suche nach den entsprechend notwendigen Werkzeugen fällt somit weg. Für geübte Office-Anwender klingt das innovativ. Aber viele Anwender, die den PC nur selten benutzen und Office nur so kennen wie es immer war, werden durch das neue Bedienkonzept gezwungen umzulernen.
 
Überblick über die Office-Tools
von Google:

 
Google ist nicht nur die meist genutzte Internet- Suchmaschine der Welt, sondern bietet mittlerweile auch eigene Office-Komponenten an, wie eine Textbearbeitung, Tabellenkalkulation und einen Kalender. Im
Gespräch mit Christiane bekommen wir von Stefan Keuchel von Google einen ausführlichen Überblick über das Angebot von Google. Funktionell kann die Textverarbeitung noch nicht mit den großen Office-Paketen mithalten, aber die meisten Anwender nutzen ohnehin nur 20 Prozent der möglichen Funktionen aus. Das besondere an den Lösungen von Google ist, dass der Aufruf über die Google-Webseite erfolgt. Man muss also kein Office-Paket installieren und muss sich auch um Updates keine Gedanken mehr machen. Die mit Google erstellten Dokumente kann man wahlweise auf seiner Festplatte oder direkt bei Google abspeichern. Dadurch hat man weltweit Zugriff auf seine Office-Dokumente. Die Programme von Google funktionieren zudem wie eine Server-Anwendung. An jedem Google- Dokument können bis zu 50 Anwender gemeinsam arbeiten. Das aufwändige hin- und herschicken von Dokumenten, sowie Probleme beim Öffnen der Dokumente auf Grund unterschiedlicher Versionen gehören mit Google der Vergangenheit an.
 
Unser Fazit:
 
Die Änderungen an der Bedienoberfläche von Microsoft Office haben uns gefallen. Wir sind gespannt, wie die Anwender die weitreichende
Veränderung der Arbeitsweise annehmen werden. Die verschiedenen Versionen und die unterschiedlichen Preismodelle sorgen dagegen für Verunsicherung. Wir würden uns ein durchsichtigeres Lizenzmodell von Microsoft wünschen, zumal der Druck auf Microsoft durch OpenOffice und Google in der Zukunft weiter zunehmen wird.
 
Die Textverarbeitung und Tabellenkalkulation von Google kann zwar funktionell noch nicht mit den großen Office-Paketen mithalten, aber für Anwender die ihren Arbeitsplatz öfter wechseln und trotzdem immer Zugriff auf ihre Office- Dokumente haben möchten, sowie für Anwender, die gemeinsam an ein und demselben Dokument arbeiten möchten, bietet Google eine innovative Alternative. Durch die vielen Google-Nutzer werden auch die Office- Tools von Google sicher enorm schnell viele Anhänger finden.
 
Für Markus ist OpenOffice als kostenloses und enorm umfangreiches Office-Paket Made in Germany der klare Favorit. Die neue Version kommt nun auch mit Word und Excel Dateien sehr gut zurecht und OpenOffice bietet mit dem Grafikprogramm Draw sogar mehr als Microsoft Office. Das von OpenOffice benutzte freie Dateiformat ODF ist besonders für Firmen und Behörden ein wichtiger Grund auf OpenOffice zu setzen. Da sich leistungshungrige Anwendungen, wie Grafik- und Animations- programme derzeit noch nicht optimal als Web- Anwendung realisieren lassen, wird OpenOffice seinen Funktionsvorsprung vor Google auch noch länger halten können. Gerade für Draw sind bereits spannende Neuentwicklungen durch die OpenOffice Community geplant. Durch OpenOffice und Google fällt es in jedem Fall mittlerweile schwer, Gründe zu finden warum man noch Geld für Office-Software ausgeben soll.
Top Downloads:
Webdesign wie Grafikdesign:
Xpage 6 Vollversion
Animationen wie mit Flash:
Microsoft Silverlight
Bildbearbeitung & Grafikdesign:
Corel
Kostenloses Delphi-Tool:
Turbo-Delphi Explorer
Das kostenlose Office-Paket:
OpenOffice.org
Delphi für Einsteiger::
Delphi für Einsteiger
Office-Tools von Google:
Google Apps
Bildbearbeitung & Grafikdesign:
Eclipse.org
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DasBedienkonzept von Microsoft Office hat sich stark verändert und wirkt sehr innovativ.
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Mit OpenOffice lässt sich jetzt eine Folien-Präsentation mit einer Playstation steuern.
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Stefan Keuchel von Google stellt mit Google Apps die neuen Office-Tools von Google vor.
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Mit Google Apps bietet u.a. Text- bearbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm.
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